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PK Nr. 182, Dienstag 9. August 2011

Karibische Rhythmen am Vohburger Burgberg

Ausverkauftes Konzert der CubaBoarischen

Vohburg (zoe) Ein grandioses Konzert vor ausverkaufter Tribüne auf dem Vohburger Burgberg haben die CubaBoarischen gegeben. Hunderte von Zuschauern aus Nah und Fern waren gekommen, um die längst nicht mehr als Geheimtipp geltende Gruppe zu hören und vor allem auch zu erleben. Die Aktiven Vohburger als Veranstalter hatten allerdings bis kurz vor Beginn mit bangen Blicken zum Himmel geschaut. Zum Glück für sie, für die Musiker und für die vielen Besucher blieb es aber an diesem Abend trocken, womit man ja in diesem Sommer nicht immer rechnen kann.

Die CubaBoarischen um Bandleader Hubert Meixner sind bekannt vor allem durch die originellen Geschichten, wie sie zu ihrer Musik von der Karibikinsel Kuba kamen. Sie verschmelzen traditionelle bayerische Volksmusik mit lateinamerikanischen Rhythmen. Präsentiert haben sie ein mitreißendes Programm von Polka und Walzer über Salsa bis Latin-Groove. Die CubaBoarischen sind schon viel in der Welt herumgereist. Von Bayern nach Boston, von der Mangfall nach Malaysia bringen sie ihre Musik in die Welt hinaus. Alljährlich tanken sie neuen Rhythmus, indem die komplette Gruppe nach Kuba fliegt und dort in die musikalische Szene eintaucht.

Bekannte oder eingängige Melodien werden bei Konzerten dann meist mit bayerischem Text versehen. Phänomenal ist außerdem auch der schnelle Wechsel zwischen den Stilen und das vielfältige instrumentale Können. Natürlich wurden die Musiker erst nach mehreren Zugaben entlassen.

Landler, Salsa oder Zwiefacher: Die Cubaboarischen haben bei ihrem ausverkauften Auftritt in Vohburg ein mitreißendes Programm geboten und karibische Klänge mit bairischen Texten gemischt

Landler, Salsa oder Zwiefacher: Die Cubaboarischen haben bei ihrem ausverkauften Auftritt in Vohburg ein mitreißendes Programm geboten und karibische Klänge mit bairischen Texten gemischt.     Foto: Zöllner

Hallertau Info, Freitag 5. August 2011

Mia san mia, mia san wia ihr!

Ein ausverkauftes Haus und den Wettergott auf ihrer Seite, das hatten am Freitag „die Cuba Boarischen“ bei ihrem Auftritt in Vohburg. Eine Mischung aus klassischer bayrischer Volksmusik und den Salsa Klängen aus Kuba erwartete das Publikum, das bereits nach wenigen Minuten hellauf begeistert war. Stars nicht nur hören sondern sie auch einmal hautnah erleben, die anschließende Autogrammstunde war deswegen für viele noch einmal ein extra Highlight.

Pünktlich zu Konzertbeginn schloss Petrus seine Schleusen, sehr zur Freude der „Aktiven Vohburger“, die das Konzert der „Cuba Boarischen“ organisiert haben. So konnten sie rund 700 Besucher zwar nicht bei strahlendem Himmel aber dennoch bei warmen Temperaturen begrüßen.

„Vamos a ir a Cuba“ ihr erstes Lieb am Abend. Kubanische Klänge kombiniert mit spritzigen bayrischen Texten, das sind „die Cuba Boarischen“. Natürlich stellt man sich zurecht die Frage, wie man gerade auf diesen Crossover kommt. „Bayern ist unsere Heimat, aber Kuba, das ist unsere Sehnsucht“, so Hubert Meixner Jefe. Vor Jahren kam man bei einer Kubareise zum ersten Mal mit dieser uns eher fremden Musik in Berührung. „Damals hätten wir uns aber nicht träumen lassen, dass aus diesem Zufall eine solche Erfolgsgeschichte werden würde“, so Michael Meyer.


Vor ausverkauften Haus begeisterten "die Cuba Boarischen mit einer über zwei Stunden langen Show ihr Publikum.

Und so würden aus den anfänglich vier Stücken, die man nach der ersten Reise im Gepäck hatte, mittlerweile drei CDs mit dem unvergleichlichen Sound aus Kuba und Bayern. „Mia san mia, mia san wia ihr“, das Motto „der Cuba Boarischen“. Mit ihrer Musik fangen sie ein kleines Stück Lebensfreude aus Kuba ein und geben es dem Publikum zurück. So freut man sich jedes Mal auf ‘s neue, wenn zu ihrer Musik vor der Bühne getanzt wird. Besonders im zweiten Teil der Show hielt es so einige nicht mehr auf ihren Plätzen, mit einem „Cuba libre“ in der Hand tanzte man ausgelassen zum „Rehragout -Manisero“ Ein begeistertes Publikum wollte die Sieben letztlich dann auch nicht mehr von der Bühne lassen, selbst Bürgermeister Martin Schmid klatschte unaufhörlich Beifall. Mit „Yolanda“ verabschiedete sich die Band dann schließlich nach über zwei Stunden unter stehendem Applaus des Publikums.

Aber sie verschwanden nicht in die Garderobe und verließen das Gelände über den Hinterausgang. Nein, gleich im Anschluss nahmen sich die Jungs ausgiebig Zeit für ihre Fans, schrieben Autogramme und, signierten CDs und standen auch für das eine oder andere Foto zur Verfügung.

Diese Mischung aus kubanischen und bayrischen Klängen gepaart mit einer erfrischenden Ehrlichkeit ist ihr Erfolgsrezept. Und so kennt die Karriere der Musiker im Moment nur einen Weg – nach oben, denn nicht nur, dass man in diesem Jahr bereits im ausverkauften Circus Krone vor mehr als 2000 Menschen spielen durfte, auch bei der Sternstundengala des Bayrischen Rundfunks werden sie in diesem Jahr noch zu sehen sein. Das größte Highlight steht der Band aber wohl noch bevor. Nächstes Jahr spielen sie nämlich beim Münchner Tollwood-Festival, vor hoffentlich wieder ausverkauftem Haus.


Aber auch im Anschluss nahem sie sich noch Zeit für ihre Fans!

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PK Nr. 125, Mittwoch 3. Juni 2009

Feiner britischer Humor

In knapp zwei Stunden durch sämtliche Shakespeare-Werke

Shakespeare-Werke

Freuten sich über viel Applaus des Publikums (v.l.n.r.): Christoph Pabst, Catalina Navarro- Kirner, Maximilian Berger, Christine Neuberger und AV-Vorsitzender Werner Ludsteck.

Vohburg (PK) Eine außergewöhnliche Kostprobe feinen britischen Humors boten die Aktiven Vohburger der Bevölkerung im gut gefüllten Vohburger Rathaussaal.

Aufgeführt wurden dort Shakespeares sämtliche Werke („Leicht" gekürzt), dargeboten von den drei jungen Schauspielern Catalina Navarro-Kirner, Maximilian Berger und Christoph Pabst unter der Regie der gebürtigen Vohburgerin und Kroetz-Assistentin Christine Neuberger.

Im charmant und kreativ umgestalteten Rathaussaal kam Studioatmosphäre auf, als sich die drei Profi-Schauspieler anschickten, das schier unmöglich erscheinende Unternehmen aufs Parkett zu bringen: Sämtliche Werke von Shakespeare in weniger als zwei Stunden zu spielen.

Kürzungen, Improvisationen und Turbulenzen wurden gekonnt und humorvoll inszeniert und verlangten den Schauspielern Einiges an körperlichem, mimischem und sprachlichem Einsatz ab. Der Schweiß der Akteure floss in Strömen!

Das bewusst gesetzte Entre in mittelhochenglisch mit deutschem Simultantext auf einer Leinwand verdutzte die Zuschauer anfänglich gehörig, doch sie wurden nur hereingelegt. Die einzelnen Fragmente der Shakespeareschen Schauspiele gingen in atemberaubender Geschwindigkeit und mit abwechslungsreichem Schabernack ineinander über. Zunächst waren nur einzelne Lacher zu vernehmen, weil das Tempo volle Aufmerksamkeit erforderte. Im Verlauf des Stückes baute sich jedoch schnell eine ansteckende Heiterkeit auf, die die Zuschauer zu kräftigem Gelächter und Szenenapplaus inspirierte. Besonders Catalina Navarro-Kirner glänzte mit uriger und subtiler Komik. Für den Untergang in tosenden Wogen des Meeres zum Beispiel musste ein Wasserguss aus einem Plastikbecher über den Kopf „herhalten". Höhepunkt der „sämtlichen Werke" war selbstredend Hamlet: Erst in einer rasanten Kurzfassung, dann wiederholt in doppelter Geschwindigkeit, um anschließend rückwärts und doppelt schnell zu „enden".

Die Zuschauer zollten den Schauspielern am Ende lang anhaltenden Beifall. Ein gelungener Abend mit dem viel versprechenden Vohburger „Regie-Gewächs" Christine Neuberger. 1. Vorsitzender Werner Ludsteck bedankte sich bei den Akteuren und den Zuschauern für den Besuch im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 20-jährigen Jubiläum der Aktiven Vohburger und wies auf die „heißeste" Vohburger Sommernacht am Freitag, 31. Juli, hin, nämlich das Jubiläumsfest der „Aktiven" mit Gunmen und Black Orange.


PK Nr. 282, Mittwoch 3. Dezember 2008

Werner Ludsteck geht in seine letzte Periode

Führungstrio der Aktiven Vohburger tritt noch einmal an und wird einstimmig bestätigt

Der neue Vorstand der Aktiven Vohburger mit (v.l.n.r.) Anton Pernreiter, Otto Kaiser, Thomas Kozuschek, Robert Hirmer, Peter Schärringer, Bianca Amann, Max Prummer, Roswitha Eisenhofer, Hans Heckmeier, Sepp Steinberger und Werner Ludsteck. Foto: Zöllner

Vohburg (zoe) Neuwahlen standen jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Aktiven Vohburger auf der Tagesordnung. Dabei wurde 1. Vorsitzender Werner Ludsteck ebenso einstimmig im Amt bestätigt, wie die beiden gleichberechtigten Stellvertreter Roswitha Eisenhofer und Sepp Steinberger.

Werner Ludsteck bedankte sich bei den Mitgliedern für das Vertrauen, betonte aber gleichzeitig, dass dies seine letzte Periode als Vorsitzender der politischen Gruppierung sein werde. 20 Jahre als 1. oder 2. Vorstand seien genug. Die Aktiven Vohburger stünden so gut da wie noch nie in der 20-jährigen Geschichte ihres Bestehens, so der Vorsitzende. Man sei mit sechs Räten im Vohburger Rathaus vertreten und man könne, was noch wichtiger sei, so manche politische Vorstellung auch durchsetzen. Ihm sei es jetzt wichtig, dass in Zeiten dieser Stärke eine Verjüngung des Vorstandes vorgenommen wird, damit die Aktiven Vohburger auch zukünftig für Nachwuchspolitiker eine attraktive Alternative im kommunalen Bereich darstellen.

Zuvor hatte Otto Kaiser seinen Kassenbericht abgegeben, der, wegen des sehr professionell geführten Wahlkampfes, naturgemäß nicht sehr positiv ausfallen konnte. So sei das Vereinsvermögen von gut 9000 Euro auf nur mehr 600 Euro geschrumpft. Der Kassier mahnte die Mitglieder, die nächste Zeit auf kostspielige Zuschussgeschäfte zu verzichten, zumindest so lange bis sich der Kassenstand wieder erholt habe.

Neben den Vorsitzenden wurden dann Otto Kaiser als Kassier und Peter Schärringer als Schriftführer gewählt. Als Beisitzer bestimmte die Versammlung Bianca Amann, Hans Heckmeier, Robert Hirmer, Anton Pernreiter, Rudi Lindner, Ralf Hauber, Thomas Kozuschek, Thomas Bogenrieder, Martin Heilmeier und Max Prummer, sowie als Kassenprüfer Bernd Eisenhofer und Ralf Hauber.

Nach der Wahl wollte der Vorstand von den Mitgliedern deren politischen Schwerpunkte wissen und lies Punkte dafür vergeben. Es stellte sich heraus, dass den Aktiven Vohburgern vor allem an einem professionellen Nutzungskonzept für die Innenstadt, an einem Haus der Begegnung und an einem Kulturprogramm gelegen ist.

Werner Ludsteck sagte, dass man einen Fragebogen an die Vereine versenden will, um möglichst genau die Bedürfnisse erfassen zu können. Er befürchte nämlich, dass nach dem Beschluss zum Bau der Dreifachturnhalle im Stadtrat kein Bedarf für Räumlichkeiten mehr gesehen werde. Aber: Was ist mit Räumen für Sitzungen, Medienräume, und Archiven? Wie groß sollen diese Räume sein und wie oft würden sie von den Vereinen genutzt. All das soll abgefragt werden.

Zum Abschluss der Versammlung wies Werner Lud- steck noch auf das Programm zum 20-jährigen Bestehen 2009 hin. So habe man die Familie Stachelbär im Februar verpflichtet. Günter Grünwald kommt am 8. April und im Sommer will man eine musikalische Großveranstaltung organisieren. Im Herbst soll dann schließlich der Festabend für die Mitglieder sein.

Weinfest 2008

„Spanische Nacht“ - Aktive Vohburger präsentieren das Motto des 6. Vohburger Weinfest zusammen mit Hölzl-Team-Birkenheide


Nachdem den Aktiven Vohburgern im letzten Jahr die Witterung einen Streich gespielt hat, und das Vohburger Weinfest leider abgesagt werden musste, freuen sich die Veranstalter das wohl bekannteste Sommerfest des nördlichen Landkreises Pfaffenhofen dieses Jahr bei „fast“ jedem Wetter durchführen zu können. „Der legendäre Hüftschwung kehrt zurück“, bekräftigt Werner Ludsteck, 1. Vorsitzender der „Aktiven“, „denn mit der Hispano-/Latino-Cover-Band „Bambolea“ (siehe Bild) haben wir auch die Garantie für gute Stimmung sowie mitreissende Gute-Laune-Musik eingekauft“.

Energiegeladene Musik aus Südspanien ist ihr Markenzeichen, pulsierende Rhythmen und mehrstimmiger Gesang ihr Gütesiegel -nimmt man beides zusammen, so entsteht moderner fetziger Flamenco-Pop im Stile der Gipsy-Kings, der nicht nur in Bauch und Beine geht, sondern auch die Seele streichelt und berührt. „Und wer erinnert sich nicht sehr gerne der legendären Spanischen Nacht mit „Bambolea“ 2003 im Busch-Stadel in Vohburg“,erläutert Ludsteck.

Bambolea“ haben inzwischen etliche nationale und internationale Preise „abgeräumt“ und zählen mittlerweile zur Spitzengruppe der Latin-Cover-Bands in Deutschland. Bei jedem ihrer Auftritte „brodelt“ die Stimmung und die Tanzfläche ist immer einfach zu klein.

Die Besucher der Spanischen Nacht erwartet im Hölzl-Biergarten Birkenheide original spanische Erzeugerweine, Sangria, Cocktails, Paella, Tapas und so manch andere typische Köstlichkeit. Carmen und Reinhard Hölzl als Kooperationspartner bieten ca. 500 überdachte Plätze, mehrere Ausschank- und Bewirtungszonen, sowie Urlaubs-Ambiente im dekorierten Biergarten Birkenheide. So können die Besucher gegebenenfalls auch den einen oder anderen Regenguss unbeschadet überstehen und die Sommernacht so richtig geniessen.

Frühzeitiges Eintreffen scheint geboten zu sein, denn die Attraktivität der Band und der aktiven Fiestas haben sich wohl schon in weiterem Umkreis herumgesprochen.

An die gesamte Bevölkerung ergeht hiermit herzlichste Einladung. Die Band beginnt gegen 20.30 Uhr mit Ihrer Show, Einlass an der Kasse ab ca. 19.00. Der Eintritt beträgt 5.--€.

Aktive Vohburger e.V.

PK Nr. 62, Donnerstag 13. März 2008

Konzept für Bürgersaal vorgestellt

Werner Ludsteck: Bürgerzentrum gehört in die Vohburger Altstadt

Vohburg (zoe) Einige Tage vor der Bürgermeister-Stichwahl ging Werner Ludsteck mit zwei konkreten Lösungsvorschlägen für Standorte eines Bürgerzentrums mit angeschlossenem Bürgersaal an die Öffentlichkeit. Berücksichtigt sei dabei das Ergebnisse einer Bürgerbefragung der Aktiven Vohburger vom November 2007, nach der etwa 80 Prozent der Befragten ein Bürgerzentrum in der Altstadt wollen.

Die Kapazität eines solchen Bürgersaales sollte, so die mehrheitliche Meinung, maximal 200 bis 300 Personen umfassen. Dies sei auch seine Meinung, so der Bürgermeisterkandidat: „Eine oft leer stehende riesige Bahnhofshalle brauchen wir nicht". Eine bedarfsgerechte Grundstruktur des Bürgerzentrums beinhalte mehrere kleinere Räume, die von Vereinen und Verbänden genutzt werden, aber über flexible Elemente auch verbunden werden können.

In jedem Raum sollen Anschlüsse für moderne Medien vorhanden sein. Eine Catering-Zone zur Bewirtung der Gäste und Teilnehmer sei obligatorisch. Hier wolle er mit den Vohburger Wirten zusammenarbeiten. Darüber hinaus sollen die Räumlichkeiten, insbesondere nachmittags und am frühen Abend für Zwecke des Jugendtreffs mit Betreuung genutzt werden. Seiner Meinung gehören die Jugendlichen in die Mitte des Vohburger Lebens und nicht an den Stadtrand gedrängt.

Als letzten Punkt sprach Ludsteck noch die Möglichkeiten an, eine moderne Touristeninfo zu integrieren. Werner Ludsteck präsentierte zu seinen Planungen auch zwei konkrete Standortvarianten, welche leer stehenden städtische Gebäude und damit „Schandflecke" beseitigen würden: Das Gelände um die alte Spitalkirche und das Areal ehemaliges Café Demmel / ehemalige Sparkasse.

Alle benötigten Grundstücke stünden zudem im Eigentum der Stadt. Ludsteck will beide Standorte hinsichtlich einer raschen Umsetzungsmöglichkeit und der Kosten zügig näher untersuchen lassen. Anschließend will er den Stadtrat und die gesamte Bevölkerung einbeziehen, um heuer noch eine Entscheidung „auf die Beine zu stellen". Baubeginn könne dann eventuell schon Anfang 2009 sein.

Werner LudsteckWerner Ludsteck mit einem Lageplan der beiden möglichen Standorte für einen Bürgersaal vor dem ehemaligen Sparkassengebäude. Foto: Zöllner


PK Nr. 54, Dienstag 4. März 2008

AV stellen stärkste Fraktion

Dramatische Verluste für CSU / Neue Räte aus südlichen Ortsteilen

Vohburg (zoe) Bei der Stadtratswahl in Vohburg landeten die Aktiven Vohburger einen selbst in den eigenen Reihen nicht für möglich gehaltenen Sieg. Die Gruppierung um Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck wurde mit sechs Stadträten stärkste Fraktion und erzielte 28,6 Prozent der Stimmen (2002: 18,20 Prozent).

Auch die SPD mit ihrem Kandidaten Martin Schmid konnte mit 25,7 Prozent deutlich zulegen (2002: 19,81 Prozent) und stellt im neuen Stadtparlament fünf Stadträte. Einbußen gab es dagegen bei der Listenverbindung Freie Wähler-Freie Wähler Block, die mit insgesamt 24,9 Prozent (2002: 26,8 Prozent) und einem Stadtrat weniger vertreten sind.

Dramatisch dagegen die Verluste für die CSU: Von 30,95 Prozent im Jahr 2002 stürzte die Partei auf 20,9 Prozent förmlich ab und verlor, neben dem Amt des Bürgermeisters, auch noch zwei der bisher sechs Stadträte. Von den amtierenden Stadträten schafften es Erich Sigl (CSU) und Josef Felser (FW) nicht mehr in das Gremium. Neu dabei sind dafür Gabriele Reith (CSU), Manfred Rothbauer (SPD), Max Prummer und Bianca Amann (beide AV).

Auffallend dabei ist, dass die neuen Stadträte, bis auf Gabriele Reith, aus den südlichen Ortsteilen Irsching (Bianca Amann) und Rockolding (Manfred Rothbauer und Max Prummer) kommen. Rockolding war bisher nur mit Lorenz Stiftl, der nicht mehr kandidiert hatte, und Irsching gar nicht vertreten. Irsching bekommt noch dazu sicher einen zusätzlichen Stadtrat, da sowohl bei der SPD mit Sabine Brunnhuber, als auch bei den AV mit Georg Brunnhuber beide Nachrücker, die übrigens nicht miteinander verwandt sind, aus Irsching kommen. Gespannt darf man zukünftig auch auf die Koalitionen im neuen Stadtparlament sein, da ohne die AV rein rechnerisch keine Mehrheiten möglich sind. Im Fall der Wahl von Martin Schmid zum Bürgermeister reicht nämlich eine Verbindung mit einer der verbleibenden Fraktionen (CSU und FW) auf keinen Fall für eine Mehrheit aus. Anders bei einem Wahl-Sieg von Werner Ludsteck, der mit jeder der anderen Fraktionen koalieren könnte.


PK Nr. 48, Dienstag 26. Februar 2008

Musik, Infos und Leckereien


Vohburg (PK) „Innenstadtbelebung braucht Schwung!“ Unter diesem Motto präsentierte Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck und die Aktiven Vohburger der interessierten Bevölkerung am vergangenen Samstag kleine Leckereien, Detailinformation zur Innenstadtbelebung und schwungvolle Musik mit Dackel Hirmer’s Rad Gambo.


PK Nr. 25, Mittwoch 30. Januar 2008

Das Publikum im Sturm erobert

Toller Erfolg für Lizzy Aumeier

Lizzy Aumeier
Die Kabarettistin und Musikerin Lizzy Aumeier in Aktion. Mit ihren „Weißen Lilien"
eroberte sie das begeisterte Publikum in Vohburg im Sturm.         Foto: Zöllner


Vohburg (zoe) Einen tollen Erfolg feierten Lizzy Aumeier und die weißen Lilien mit ihrem Programm „Mord im Salon", mit dem sie vor kurzem in der Schulturnhalle in Vohburg gastierten.

Die Aktiven Vohburger hatten als Veranstalter zu dem Abend dazu eingeladen. Wie der Vorsitzende Werner Ludsteck einleitend sagte, wollte man dem Publikum einfach nur Spaß und Kurzweil, abseits vom derzeitigen Wahlkampfgetöse, bieten.

Das Ensemble um die bekannte Kabarettistin und Musikerin Lizzy Aumeier eroberte die Herzen der knapp 300 Besucher in der Schulturnhalle, die nicht ganz ausverkauft war, mit einer gelungenen Mischung aus frechen Texten, Kabarett und exzellenter Konzertmusik im Sturm. Drei er- klatschte Zugaben und lange anhaltender Beifall am Schluss des Abends waren der beste Beweis dafür.

Das Quintett mit Swetlana Klimova (Solovioline), Heike Wetzel (Flöte), Susanne Meyer (Violoncello), Tatjana Shapiro (Piano), Lizzy Aumeier (Kontrabass, Texte, Regie) und ergänzt durch den Butler Andreas Stock, überzeugte vor allem musikalisch. Eingängige Melodien bekannter Krimis, von James Bond bis Agatha Christie, aber auch klassische Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart kamen sehr gut an. Für die Lacher sorgte Lizzy Aumeier in ihrer bekannten und beliebten frech-lasziven Art.

Zum Abschluss überreichte Werner Ludsteck Blumen an die Damen als Dank für den großartigen Abend.

PK Nr. 23, Montag 28. Januar 2008

Impulse für interkommunale Zusammenarbeit

AUL-Wahlkampfauftakt: Gemeinsames Handeln bei Hochwasserschutz und Gewerbegebietsausweisung

AUL Spitzenkandidaten
Auf die gelungene Bildung einer „dynamischen interkommunalen Liste" stoßen die vier Spitzenkandidaten der AUL (v.l.) Michael Franken, Werner Ludsteck, Christian Staudter und Johann Buska, an.    Foto: Zurek

Vohburg/Pfaffenhofen (zur) Sie setzen auf „dynamische interkommunale Zusammenarbeit", es geht ihnen „um konkrete Inhalte" — weshalb die vier Spitzenkandidaten der AUL als Auftaktveranstaltung eine Pressekonferenz ganz ohne Show einer medienwirksamen Großveranstaltung vorzogen.

In seiner Begrüßungsrede im kleinen Sitzungszimmer des Vohburger Rathauses wertet es Werner Ludsteck (AV) als „überwältigenden Vertrauensbeweis" der Bürger, dass die Kandidatur der AUL mit 601 Unterschriften unterstützt wurde. Dem wolle man sich mit „Umsetzungsstärke und Elan" würdig erweisen.

Hinter dem Namen „Aktive Unabhängige Liste" steht der Zusammenschluss von insgesamt sechs freien Gruppierungen, deren einzelne Listen nur auf Gemeindeebene zur Wahl stehen: die Aktiven Vohburger (AV), die Unabhängigen Sozialen Bürger Geisenfeld (USB), die Junge Wählerunion Reichertshofen (JWU), die Bürgergemeinschaft Rohrbach (BGR) beziehungsweise Wolnzach (BGW) sowie die Freien Unabhängigen Wähler Pfaffenhofen (FUW). Ihr Ziel: „dynamische Alternativen" für ein „überlebtes politisches Angebot" zu vertreten und die interkommunale Zusammenarbeit zu stärken. Ganz wesentlich sei dabei, so Michael Franken (JWU), ein Gesamtkonzept für den Hochwasserschutz etwa an der Paar zur optimalen Nutzung von Retentionsräumen anstelle lokaler „Insellösungen".

Auch in Sachen Gewerbegebiete müsse man gemeinsam Strategien entwickeln, um bei der Infrastruktur Kosten zu sparen und bei der Vermarktung eine breitere Außenwirkung zu erzielen — wobei Zweckgesellschaften das Risiko für die einzelne Kommune senken könnten, so Ludsteck in seinen Ausführungen. Für die Belebung der Innenstädte sei die kreisweite Zusammenarbeit bei der Suche nach Lösungen ebenfalls sinnvoll.

Christian Staudter (USB) betonte die Bedeutung eines bedarfsgerechten und Ressourcen schonenden Gesamtkonzeptes für den Straßen- und Radwegebau, das notwendige Umgehungsstraßen ebenso beinhaltet, wie eine optimierte, zukunftsfähige Planung für Verkehrsknotenpunkte wie etwa Manching. Dazu gehöre, wie Johann Buska (FUW) ergänzte, auch die Entlastung der beiden Autobahnzubringer in Pfaffenhofen durch die Schaffung einer dritten Anbindung. Wichtig seien darüber hinaus „intelligente und flexible" Lösungen im Personennahverkehr, so Staudter. Aus sozialpolitischer Sicht steht für die AUL wie Franken betont, eine sinnvolle Jugendarbeit, die in die Stärkung von Vereinen sowie die pädagogische Weiterbildung von Ausbildern und Betreuern investiert, im Vordergrund. Positive Vorbilder schaffen, zu mehr Verantwortungsbereitschaft erziehen und wieder Werte vermitteln seien wichtige Schritte zur Vorbeugung von Jugendgewalt.

Wesentlich sei dabei auch, die gesellschaftliche Ausgrenzung bedürftiger Familien zu vermeiden, ist Buska überzeugt. Hier soll die landkreisweite Einführung eines „Sozialpasses" (PK berichtete), der die kostenlose Nutzung von Freizeiteinrichtungen und kulturellen Angeboten ermöglicht, helfen. Weitere Felder der möglichen Zusammenarbeit sind für die AUL auch die gemeinsame Schaffung und Nutzung von Bildungseinrichtungen und die Förderung des Tourismus.

Die gelungene Aufstellung eines „interkommunalen Teams" mit engagierten Mitstreitern werten die vier Bürgermeisterkandidaten als ein positives Signal. Nun hoffe man, vom Wähler die nötige Unterstützung zu erhalten, um geplante Projekte auch effektiv umsetzen zu können.

PK Nr. 19, Mittwoch, 23. Januar 2008

Ludsteck und AV bewegen Bürger in Scharen

Bürgermeisterkandidat stellt Programm zur Kommunalwahl und Finanzierung der Vorhaben vor

Vohburg (PK) Zur Auftaktveranstaltung der Aktiven Vohburger im Gasthaus „Zur Sonne" (Schapfl) mussten aufgrund des großen Andrangs zusätzliche Biertischgarnituren und Stühle aufgestellt werden, um den weit über 100 Zuhörern Platz zu bieten.

Als Moderator des Abends führte Sepp Steinberger durch das Programm. Dieser stellte zunächst die Gruppierung der Aktiven Vohburger vor und wies anhand von Folien auf ihre vielfältigen Veranstaltungen politischer (Fachvorträge, Informationsabende) und kultureller Art (Kabarettveranstaltungen, Weinfeste) sowie eine kontinuierliche Bürgerinformation durch 35 Mitteilungsbläter hin, mit denen man sich seit Jahren in der Öffentlichkeit engagiere.

Man habe auch - häufig als einzige Gruppierung - immer wieder schriftliche Anträge eingereicht, um politische Ziele im Stadtrat auf die Tagesordnung zu bringen und umsetzen zu können. Deshalb könne man gut belegen auch umzusetzen, was die Aktiven ankündigen.

Anschließend präsentierten sich die Stadtratskandidaten. Alle 20 Personen, die auf der Liste der Aktiven Vohburger kandidieren, waren anwesend. Steinberger deutete die vollzählige Anwesenheit als Zeichen der hohen Motivation und Solidarität innerhalb der Gruppierung, die voll hinter ihrem Bürgermeisterkandidaten Werner Ludsteck stehe. Die hohe Kompetenz der Bewerberinnen und Bewerber, die sich beinahe gleichmäßig auf Vohburg und die Ortsteile verteilen, und ihr soziales Engagement seien unschlagbare Argumente für die Wahl zum Stadtrat, meinte Steinberger.

Danach stellte sich Werner Ludsteck kurz persönlich vor, um sogleich die Inhalte des Wahlprogramms und deren Finanzierung darzulegen. Souverän und fachlich kompetent nahm er Stellung zu den brennenden Themenbereichen Innenstadtbelebung, Ortsteilförderung, Kultur, Hochwasserfreilegung, Jugend, Sport und Familie.

Gleichzeitig zeigte er seriöse und real machbare Möglichkeiten der Vorhabensfinanzierung auf. Seinen Ausführungen zufolge wolle er zusammen mit dem Kämmerer die guten finanziellen Möglichkeiten Vohburgs in der Zukunft weit besser ausschöpfen. Ziel sei es, so Ludsteck, Vohburg für die Zukunft zu wappnen, das heißt, die Heimatgemeinde weiter zu entwickeln, also zu gestalten anstatt nur zu verwalten. Dann überraschte er die zahlreichen Besucher mit einer Auflistung unter dem Titel: Was passiert bei einem Bürgermeister Lud- steck in den ersten 200 Tagen seiner Amtszeit.

Ganz konkret sprach er Vorhaben an, die er innerhalb der ersten 200 Tage anpacken werde: Dazu zählten ein Bürgerhaus mit Bürgersaal in der Innenstadt, schriftliche Maßnahmenpläne für die Ortsteile, schneller Umsetzungsbeginn des Projektes zur Innenstadtbelebung, Beschlüsse zur Pflegschlossnutzung und zum Bau einer Mehrzweckhalle, die Entscheidung zur Bauausführung der Kleinen Donaubrücke und die endgültige Positionierung des Jugendheimes.

Darüber hinaus wolle er projekthaft mit den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern Vohburgs und seiner Ortsteile zusammenarbeiten und auch versuchen für Irsching noch eine separate Baustellenzufahrt zu erwirken. Anträge und Ideen seien immer willkommen, im Sinne einer besten Lösung für Sachprobleme. Für die nächsten Investitionen der Stadt werde er schriftliche Prioritäten mit Stadtrat und auf Bürgerkonferenzen festlegen.

Seine Ausführungen wurden immer wieder mit Beifall honoriert. Er schloss schließlich nach gut zwei Stunden und einer Fragerunde die Versammlung mit dem Appell an die Zuhörer, mit ihm und den Aktiven Vohburgern aufzubrechen, um „unsere Heimat mit neuen Impulsen, mit Gestaltungswillen, Kompetenz und Umsetzungsstärke zu beleben" und ihm dazu das Vertrauen zu schenken. Dieses Ansinnen wurde von den Zuhörern mit kräftigen Applaus begleitet.


Aktive Vohburger Pressemitteilung

Aktive Vohburger bitten um Unterstützungsunterschriften


Die Kreiswahlleitung hat mitgeteilt, dass die neue Kreistagsliste AUL (Aktive Unabhängige Liste) 385 Unterstützungsunterschriften benötigt, um an den Kreistagswahlen teilnehmen zu können.
Die Aktiven Vohburger als gemeinsame Initiatoren (zusammen mit USB Geisenfeld und JWU Reichertshofen) dieser neuen politischen „Kraft“ im Landkreis, bitten nunmehr die Vohburger wahlfähige Bevölkerung um ihre Unterstützung durch Unterschrift in die ausgelegte Liste im Vohburger Rathaus. Ab Donnerstag, 27. Dezember 2007 bis Montag 21. Januar 2008 liegt die Liste in der Stadtverwaltung aus.
„Die Aktiven Vohburger wollen durch diese neue Gruppierung unabhängig und zielgerichtet gemeinsame Landkreisthemen und Vohburger Interessen nachhaltig vertreten. Mit Werner Ludsteck als Spitzenkandidat an Nr. 1, Sepp Steinberger an Nr. 5, Ingrid Piller an Nr. 12, Roswitha Eisenhofer an Nr. 18, Anton Pernreiter an Nr. 22 und Georg Brunnhuber an Nr. 28,  werden Vohburger Kandidaten das entsprechende „Gewicht haben“. Insgesamt stehen 12 Vohburger auf der Kreistagsliste und können sich für die Belange ihrer Heimatstadt weit besser als in anderen Gruppierungen einsetzen“, so Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck.

DK Nr. 295, Freitag, 21. Dezember 2007

AUL als „Alternative in der Kreispolitik“

Vier Bürgermeisterkandidaten auf Wahlvorschlag der neu gegründeten „Aktiven Unabhängigen Liste“

Kreistagskandidaten
Die Kreistagskandidaten der „Aktiven Unabhängigen Liste“, soweit sie in der Aufstellungsversammlung anwesend waren. Foto: Kohlhuber

Geisenfeld (kog) Fünf Kreisräte plus X“ – Dieses Ziel hat sich die „Aktive Unabhängige Liste“ als neue politische Kraft im Landkreis gesetzt, die am Mittwoch ihre Kreistagskandidaten nominiert hat. Zu ihnen gehören vier Bürgermeisterkandidaten aus Geisenfeld, Vohburg, Reichertshofen und Pfaffenhofen.


In ihren jeweiligen Heimatgemeinden sprechen unabhängige Wählergruppen oft ein wichtiges Wort mit. Die Köpfe solcher Gruppierungen nun auch auf Kreisebene „wählbar“ zu machen und dem Wähler eine „unabhängige Alternative in der Kreispolitik anzubieten“ ist das Hauptziel der neuen, gemeinsamen Liste (siehe auch PK-Bericht vom 13. Dezember).

Zur USB Geisenfeld, den Aktiven Vohburgern und der JWU Reichertshofen sind im Vorfeld der Aufstellungskonferenz nun noch weitere Gruppierungen auch aus der Kreisstadt und südlicheren Landkreisregionen gestoßen – so die Bürgergemeinschaft Rohrbach mit vier Listenplätzen, die FUW Pfaffenhofen (sechs) und die neu gegründete Bürgergemeinschaft Wolnzach (sechs). Weitere Kandidaten – neben den jeweils 14 aus Geisenfeld und Reichertshofen und den 12 aus Vohburg – kommen aus Baar- Ebenhausen (2) sowie Ilmmünster und Manching (je 1).

Nach der Vorstellung der 60 Kandidaten in Zehnerblöcken wurde der Listenvorschlag von den 54 Anwesenden am Ende in geheimer Wahl mit 53 Ja- Stimmen angenommen. Mit demselben, klaren Votum hatte man sich eingangs auf die Bezeichnung „Aktive Unabhängige Liste“ (AUL) verständigt, da dieser Name genau das wiedergebe, wofür man stehe, so Versammlungsleiter Günter Böhm.

Dieser übergab das Wort dann an die drei Bürgermeisterkandidaten Werner Ludsteck (Vohburg), Christian Staudter (Geisenfeld) und Michael Franken (Reichertshofen), die die Liste anführen und die ihre jeweiligen Gruppierungen kurz vorstellten. Alle drei machten dabei deutlich, dass man sich nicht als „Nord-Liste“ verstehe. Man stehe vielmehr für eine „unabhängige, aktive Kreispolitik
im Interesse aller Landkreisbürger“, was sich auch in den Wohnorten der Kandidaten
widerspiegle. Es sei erstaunlich, in welch kurzer Zeit es gelungen sei, „eine solch hochkarätige Liste auf die Beine zu stellen“, auf der mit Johann Buska von der FUW Pfaffenhofen (Listenplatz sechs) noch ein vierter Bürgermeisterkandidat antritt. 15 der 60 Listenbewerber sind in ihren jeweiligen Heimatgemeinden bereits als Stadtrat, beziehungsweise Marktgemeinderat in Amt und Würden.

Natürlich verfüge man zum jetzigen Zeitpunkt noch über kein detailliert ausgearbeitetes Wahlprogramm, betonten die drei Listenführer. Man habe jedoch einen Katalog von Sachthemen erarbeitet, wo eine breite Übereinstimmung unter den
Gruppierungen vorhanden sei. Dazu gehörten etwa das Vorantreiben einer gemeinsamen Gewerbepolitik, mehr „interkommunale Zusammenarbeit“ beim Hochwasserschutz, eine Vernetzung von Jugendzentren im Landkreis und eine Optimierung des Radwegenetzes.

IZ Nr. 49, Mittwoch, 5. Dezember 2007

Familie Stachelbär
Familie Stachelbär bei den Aktiven Vohburgern    iz-Foto

Volles Haus bei den Aktiven Vohburgern

Kabarett Familie Stachelbär trat auf

Vohburg (e) Die Kabarettformation der Familie Stachelbär aus Pfaffenhofen gastierte nach einigen Jahren wieder mal bei den Aktiven Vohburgern. Wie schon anlässlich der Veranstaltung zur Innenstadtbelebung Ende Oktober, so kamen auch diesmal zahlreiche Besucher, die den Warmbadsaal ausfüllten.

In ihrem Programm „Hotel Europa" stellten die über die Landkreisgrenzen hinaus sehr erfolgreichen Stachelbären den Status Quo der EU auf den Prüfstand. Das bekannte Sextett, bestehend aus Brigitte Moser, Roland Andre, Volker Bergmeister, Claus Drexler, Michael Eberle sowie Thomas Lechleuthner am Piano, setzte dabei auf eine bewährte Mischung aus schrägem Wortwitz und pfiffiger Situationskomik. Die Stachelbären zeigten, dass das Thema Europa nicht staubig sein muss, sondern eine erstklassige Zielscheibe für Spott und Witz bietet. Zwischenapplaus und anhaltender Schlussbeifall, der erst nach mehreren Zugaben abebbte, waren der verdiente Lohn für die Kabarettisten wie für die Veranstalter.

Die Aktiven Vohburger setzten mit dem Engagement der Familie Stachelbär ihre lange Tradition im Bereich Kabarett fort. Am 26. Januar erwartet die Bevölkerung mit dem Auftritt der aus Funk und Fernsehen bekannten Vollblut-Kabarettistin Lizzy Aumeier und die weißen Lilien ein weiterer Leckerbissen in Sachen Spitzenkabarett.

PK Nr. 269, Mittwoch, 21. November 2007

Zielsetzung lautet: „Fünf plus X"

Aktive Vohburger stellen Liste für die Stadtratswahlen 2008 auf

Vohburg (zoe) Die Bewerberliste zur Stadtratswahl 2008 stellten kürzlich bei einer Arbeitstagung im Pfarrjugendheim die Aktiven Vohburger (AV) auf. Bei der geheimen Abstimmung gab es meist einhellige Zustimmung von den 24 Wahlberechtigten. Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck begann die Versammlung mit dem Slogan: „Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Wie der Vorsitzende und zugleich Bürgermeisterkandidat der AV, Werner Ludsteck, feststellte, habe man eine ausgewogene Liste mit vielen „Schwergewichten" und sehr bekannten und engagierten Ortsteilvertretern. Was alle Bewerber gleichermaßen auszeichne, seien Aktivität und Engagement in verschiedenen Vereinen und in der Gesellschaft. Darüber hinaus biete man mit vier Kandidaten unter 30 Jahren und insgesamt acht neuen Bewerbern eine ausgesprochen zukunftsorientierte Liste.

Werner Ludsteck präsentierte den Anwesenden den vom Vorstand der AV ausgearbeiteten Listenvorschlag. Er erläuterte das Zustandekommen der Platzierungen und die Überlegungen zur Struktur der Liste: Die vier amtierenden Stadträte hätten gute Arbeit geleistet und belegten deshalb die Spitzenränge. Dahinter habe man abwechselnd, soweit wie möglich, Vertreter aus den Ortsteilen und aus Vohburg platziert, wobei die jüngeren Kandidaten jeweils den Vorzug vor den älteren erhielten. Auch bei den Geschlechtern habe man eine gesunde Mischung aus Frauen und Männern. Zu den Platzierungen der Kandidaten habe das Vorstandsgremium schon vorher viele persönliche und ausführliche Gespräche geführt.

Gewählt wurde anschließend geheim und in Fünfer-Blöcken. Die Wahl verlief harmonisch und ohne größere Diskussionen und nur im ersten Fünfer-Block gab es eine Gegenstimme. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen", sagte Bürgermeisterkandidat Ludsteck. „Wir gehen mit Optimismus und Schwung in die Kommunalwahl 2008" und: „Ich bin stolz auf die Liste und das Angebot, das wir unseren Bürgern machen können."

Als Ziel der Aktiven Vohburger für die Wahlen 2008 gab Werner Ludsteck das Erreichen mindestens eines Mandates mehr als bisher, also „Fünf plus X", aus. Mit dem Satz „Wenn nicht jetzt, wann dann?" schloss Ludsteck unter anhaltendem Beifall die Versammlung.

Die Kandidaten der Aktiven Vohburger
Die Kandidaten der Aktiven Vohburger bei der Stadtratswahl 2008 mit Bürgermeisterkandidat und Listenführer Werner Ludsteck (sitzend Mitte) an der Spitze.    Foto: Zöllner


DIE AV-STADTRATSKANDIDATEN

1. Werner Ludsteck, Stadtrat, Bankdirektor, Vohburg, 52 Jahre.
2. Sepp Steinberger, Stadtrat, Lehrer, Vohburg, 49 Jahre.
3. Roswitha Eisenhofer, Stadträtin, Hausfrau, Hartacker, 56 Jahre.
4. Anton Pernreiter, Stadtrat, Handelsfachwirt, Menning, 45 Jahre.
5. Ingrid Piller, Einzelhandelskauffrau, Vohburg, 45 Jahre.
6. Georg Brunnhuber, Telekom-Beamter, Irsching, 42 Jahre.
7. Ludwig Schleibinger,Groß- und Außenhandelskaufmann, Vohburg, 46 Jahre.
8. Thomas Handschuh, Chemiemeister, Dünzing, 28 Jahre.
9. Siegfried Rettermayer, Biobauer, Vohburg, 37 Jahre.
10. Max Prummer, Mediengestalter, Rockolding, 54 Jahre.
11. Dr. Peter Schärringer, Chemie-Ingenieur, Vohburg, 30 Jahre.
12. Bianca Amann, Verkäuferin, Irsching, 44 Jahre.
13. Thomas Kozuschek, Betriebswirt (VWA), Vohburg, 26 Jahre.
14. Gertraud Maier-Frank, Erzieherin, Dünzing, 47 Jahre.
15. Thomas Bogenrieder, Bankkaufmann, Vohburg, 29 Jahre.
16. Klaus Romberg, Fernmeldetechniker, Vohburg, 54 Jahre.
17. Otto Kaiser, Dipl.-Betriebswirt (FH), Vohburg, 51 Jahre.
18. Hans Graf, Metzgermeister, Vohburg, 51 Jahre.
19. Rudi Lindner, Betriebselektriker, Vohburg, 50 Jahre.
20. Robert Hirmer, Grafiker, Musiker, Vohburg, 49 Jahre.

PK Nr. 255, Montag, 5. November 2007

„Leben findet innen stadt”

Volles Haus bei Diskussionsabend der Aktiven Vohburger

Vohburg (zoe) Zu einem Diskussionsabend hatten die Aktiven Vohburger (AV) vor kurzem in das Gasthaus „Zur Sonne" in Vohburg eingeladen. Thema war das Modellprojekt der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen des Fördervorhabens „Leben findet innen stadt" zur Stärkung der Innenstädte.
Als Referentin hatte man die 2. Bürgermeisterin und Projektverantwortliche der Stadt Neunburg vorm Wald, Johanna Gückel, eingeladen. Der Bürgermeisterkandidat der AV, Werner Ludsteck, stellte anschließend Lösungsansätze der Aktiven Vohburger zur Innenstadtbelebung vor. Dass das Thema auch in Vohburg und in der Region „unter den Nägeln brennt" zeigte die enorme Beteiligung. Neben den Mitgliedern der Vohburger Gruppierung waren auch die politischen Gegner, Gäste aus Geisenfeld und Wolnzach sowie sehr viele Vohburger Gewerbetreibende anwesend. Werner Ludsteck stellte einleitend klar, dass es bestimmt keine Patentrezepte für die Innenstadtbelebung gibt. Vohburg habe die vergangenen Jahre seine Pflichtaufgaben wie die laufende Hochwasserfreilegung und die Sanierung der Schule erfüllt. Dies habe Millionen verschlungen, andere Projekte anzugreifen sei deshalb schwierig. Die AV hätten im Stadtrat mehrmals eine Aktivierung des Immobilienmanagements versucht, seien jedoch an den notwendigen Mehrheiten gescheitert.
Anschließend präsentierte Johanna Gückel die oberpfälzische Stadt Neunburg vorm Wald mit ihren 8200 Einwohnern, die seit 2005 am Projekt „Leben findet innen stadt" der Staatsregierung teilnimmt. Die Referentin stellte dabei vor allem die Gemeinsamkeiten zu Vohburg heraus: So sind beide Städte Festspielstadt, haben eine Burg, eine historische Innenstadt als denkmalgeschütztes Altstadt-Ensemble und sind Industriestandort. Es fehlt sowohl in Neunburg als auch in Vohburg an einer Stadthalle und an Geschäften in der Innenstadt. Immerhin 30 Prozent der Wohn- und Geschäftshäuser in der Innenstadt Neunburgs standen leer. Allerdings kann Neunburg vorm Wald auf 90 000 Übernachtungen verweisen. Johanna Gückel zeigte dann Lösungen auf. So wurde ein Projektmanagers beauftragt und eine Lenkungsgruppe mit zehn Personen eingesetzt. Man konzentrierte sich ausschließlich auf Maßnahmen der Stadtsanierung, bündelte privates Interesse und Engagement mit kommunalen Aktivitäten und gründete eine Stadtentwicklungs-GmbH. Schließlich wurde in Neunburg noch auf die Sanierung, Instandsetzung und Renovierung zahlreicher Gebäude durch die privaten Eigentümer gesetzt.
Viele der Vorstellungen seien mittlerweile umgesetzt, andere Projekte wie der Bau der Stadthalle befänden sich in der Planung. Anschließend stand die Referentin in einer ersten Diskussionsrunde den Teilnehmern Rede und Antwort. In Neunburg vorm Wald hätten anfangs die größten Schwierigkeiten darin bestanden, die Grundstückseigentümer und die Gewerbetreibenden zu überzeugen.
Eine weitere Präsentation zeigte dann Werner Ludsteck, der vor allem auf die Chancen, aber auch Defizite in Vohburg einging. Obwohl er, wie er sagte, den Vortrag der Referentin nicht gekannt hatte, ähnelte Einiges dem schon Gehörten. Das Fazit des Bürgermeisterkandidaten hieß dann schließlich: „Es ist ein langer und harter Weg bis zur endgültigen Wiederbelebung der Innenstadt".

Leben findet innen stadt
„Leben findet innen stadt”: Auf großes Interesse stieß der Diskussionsabend der Aktiven Vohburger in Sachen Innenstadtbelebung. Unser Foto zeigt (v.l.n.r.) Sepp Steinberger, Werner Ludsteck und Referentin Johanna Gückel.

PK Nr. 245, Dienstag, 23. Oktober 2007

Spendenscheck
Einen Spendenscheck über 450 Euro übergaben die Aktiven Vohburger den Leiterinnen der drei Vohburger Kindergärten. Der Betrag wurde durch die Veranstaltung mit dem Kindermitmachtheater „Piksi Peck" erwirtschaftet (PK berichtete). Jeder Kindergarten erhielt 150 Euro. Unser Bild zeigt (von links): Nicole Brummer in Vertretung der erkrankten Siegrid Aehnelt (Rappelkiste), Sandra Kunzler (Sonnenschein), Werner Ludsteck (1. Vorsitzender der Aktiven Vohburger) und Silke Finger-Rechenauer (Spatzennest).

PK Nr. 242, Freitag, 19. Oktober 2007

Thema Innenstadtbelebung


Vohburg (PK) Über die Attraktivität der Vohburger Innenstadt gibt es unterschiedliche Meinungen und Wertungen. In den letzten Jahren häufen sich jedoch kritische Aussagen der Bürger und der Gewerbetreibenden zur Vitalität der Altstadt.

Vohburg besitzt einen der schönsten gewachsenen Innenstadtkerne im weiten Umkreis, ein reiches kulturelles Erbe und auch kleine touristische Anfänge. Dazu kommt, dass „die gute Stube" der Stadt durch das fertiggestellte Rathaus an Attraktivität gewinnt. Doch die Innenstadt wird auch durch eine Vielzahl leer stehender Gebäude, heruntergekommene Fassaden und eine Verarmung in der Handels- und Dienstleistungsstruktur gekennzeichnet, durch massive Abwanderung von Kaufkraft und andere Ursachen.

Manches ist über dieses Thema schon gesprochen und diskutiert worden, es gab Veranstaltungen und Ansätze von Kooperation der Beteiligten. Doch die konkreten Handlungen und Maßnahmen blieben weit gehend aus. Da stellt sich für die Aktiven Vohburger die Frage: Was haben andere Kommunen gemacht, die in ähnlicher Ausgangssituation waren? Ein Vorzeigebeispiel ist die Stadt Neunburg vorm Wald (8200 Einwohner), die mit ähnlichen Strukturen wie Vohburg „aufwarten" kann (Einwohnerzahl, Leerstände, Stadthallenproblem etc).

Seit Anfang 2006 fungiert Neunburg als Modellprojekt der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen des Fördervorhabens „Leben findet innen stadt" zur Stärkung der Innenstädte. Welche Erfahrungen, Stolpersteine und Erfolge hat diese Stadt seit Projektbeginn erlebt und wie können die Vohburger daraus lernen? Diese Fragen wollen die Aktiven Vohburger bei einer öffentlichen Veranstaltung am Freitag, 26. Oktober, ab 19.30 Uhr im Gasthaus Schapfl zu erörtern. Es referiert die Projektverantwortliche aus Neunburg, 2. Bürgermeisterin Johanna Gückel. Die Aktiven Vohburger und ihr Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck stellen zudem ihre Grundgedanken zu den Möglichkeiten und Verfahren der Altstadtbelebung vor. Die Veranstaltung soll auch genügend Raum für Diskussion bieten. Die Bevölkerung ist eingeladen.

IZ Nr.39/43, Mittwoch, 26. September 2007

„Aktiver" Riesen-Spaß für Vohburger Kinder

Piksi Peck
Aktive Vohburger engagierten das Kinder-Musik-Theater „Picksi Peck".    iz-Foto
Vohburg (e) Lachen, Kreischen, Mitmachen und Spaß haben — mit diesen wenigen Worten kann man den Auftritt des Kinder-Musik-Theaters „Piksi Peck" in der Schulturnhalle Vohburg charakterisieren. Auf Einladung der Aktiven Vohburger spielte sich das kleine Ensemble mit Zaubereien, Kleinakrobatik und klassischem Kasperltheater in die Herzen der Teilnehmer. Die jungen Zuschauer sammelten sich alsbald hautnah um die Akteure, um ja keinen Trick oder keine Regung der Hexe oder des Kasperls zu verpassen (siehe auch Bild).

Den Eltern hat's scheinbar auch Spaß gemacht, denn ihre Kinder fühlten sich gut aufgehoben und bei Kaffee und Kuchen ließ sich so mancher Tratsch mit Bekannten oder Freunden führen.

Die Veranstaltung war mit ca. 150 Besuchern trotz des überaus schönen Wetters gut besucht. Den Reinerlös aus dem Catering-Verkauf spenden die „Aktiven", wie Bürgermeisterkandidat Werner Ludsteck ausführte, an die örtlichen Kindergärten. Er bedankte sich auch bei Martin Heilmeier aus Rockolding für die Idee und Initiative, beim Projektteam für die Organisation und Umsetzung sowie bei den Sponsoren (Sparkasse, Wintergarten Fink, und Fitness- Wellness- Company Ingolstadt) für die Spenden, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Insgesamt, so die Stimmen der Besucher, ein gelungener Nachmittag für Klein und Groß.



PK Nr. 219, Freitag, 21. September 2007

Ludsteck: Für „echten Wandel und Aufbruch"

Aktive Vohburger nominieren Bürgermeisterkandidaten

Vohburg (zoe) Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Aktiven Vohburger (AV) wurde Werner Ludsteck bei einer Stimmenthaltung zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Der 52-jährige Bankdirektor und Vorsitzende der AV bedankte sich für das „einstimmige Vertrauen" der anderen, da die Enthaltung von ihm selbst gekommen sei.

Werner Ludsteck
Werner Ludsteck wurde von den Aktiven Vohburgern zum Bürgermeisterkandidaten bei der Wahl 2008 gekürt.
Foto: Zöllner

Vor der Wahl hatte Sepp Steinberger noch einmal auf die Vorzüge des Kandidaten hingewiesen, den der PK ja bereits näher vorstellte, als er sich zur Kandidatur bereit erklärte. Werner Ludsteck sei ein anerkannter Fachmann in Fragen der Finanz- und Wirtschaftspolitik. Dank seines Hochschulstudiums der Wirtschaftswissenschaften sowie seines beruflichen Werdegangs als Diplom-Kaufmann und Bankdirektor sei er in Sach- und Fachkompetenz „nicht zu toppen" und ein absoluter Glücksfall für Vohburg. Seit 18 Jahren sitze Werner Ludsteck im Vohburger Stadtrat und habe sich in dieser Zeit allseits Anerkennung, auch beim politischen Gegner, erworben. Er werde geschätzt, weil er zupacke und weil er Klartext rede, ohne zu beleidigen oder zu diffamieren.

Auch in der Öffentlichkeit sei der gebürtige Vohburger und Familienmensch Ludsteck überall bekannt, habe er doch, neben seinem Engagement in diversen Vereinen, 30 Jahre lang erfolgreich Fußball für den TV Vohburg gespielt.

Nach der Wahl ging Werner Ludsteck auf die politischen Ziele ein. Er bat die Mitglieder um Verständnis für den nur groben Überblick. Detailliert werde man erst später an die Öffentlichkeit gehen, da die anderen Parteien und Gruppierungen „sonst wieder von uns abschreiben würden". Er wolle einen echten Wandel und Aufbruch in Vohburg organisieren und umsetzen und dazu generell eine teamorientierte Arbeitsweise mit dem gesamten Stadtrat und einzelnen Projektgruppen.

Ortsteile unterstützen

Dringende Projekte wie die Hochwasserfreilegung, die Innenstadtbelebung, eine effektive Jugendarbeit, eine Verbesserung von Kultur- und Sportmöglichkeiten, die Errichtung eines Bürgersaales und / oder einer Mehrzweckhalle müssten schnellstens angepackt oder weitergeführt werden. Dazu müssten auch die Ortsteile aktiv unterstützt und einbezogen werden.

Einen weiteren Schwerpunkt sieht Ludsteck in einem aktiven Finanzierungs- und Grundstücksmanagement der Stadt, gegebenenfalls über städtische Tochterunternehmen. Zum Abschluss der Versammlung gab Werner Ludsteck bekannt, dass man die Liste der Stadtratskandidaten frühestens Ende Oktober aufstellen werde.